The negative is the score, the print is the performance (Ansel Adams).
Fotografieren heisst für mich, meine Sicht der Welt anderen zugänglich zu machen. Um dies zu erreichen, benötigt es die permanente Auseinandersetzung mit dem fotografischen Material mit dem ich arbeite.
Die Welt so zu zeigen, wie ich sie sehe, verlangt nach der Abstraktion der Schwarzweiss Fotografie. Im perfekten Zusammenspiel Aufnahme - Negativ - Print, finde ich die Werkzeuge die mir meine Aussage ermöglichen. Im Kleinbild arbeite ich inzwischen sehr viel mit hybrider Technik. Der digitalen Fotografie stehe ich grundsätzlich nicht ablehnend gegenüber. Ich glaube Beide, analog und digital, haben ihre Berechtigung. Einem Bild an der Wand sieht man seine Herkunft nicht an. In der Fotografie gab es im Lauf der Zeit immer wieder sehr grundlegende Neuausrichtungen.
Erklärungen zu Bildern
Bilderklärungen gebe ich prinzipiell nie. Entweder das Bild sagt dem Betrachter etwas, oder der Betrachter hat keine Resonanz dazu. Ausgenommen sind natürlich Erklärungen über den geografischen Ort, an dem ein Bild gemacht wurde.
Warnung
Eine Tatsache darf nie vergessen werden: ein Print der an der Wand hängt, ist kein Vergleich zu einem Bild auf einem Bildschirm. Leider ist dies nicht zu ändern. Kalibrieren Sie aber trotzdem Ihren Monitor, um ein optimales Ergebnis zu sehen (in der folgenden Grafik sollten Sie klar 11 Stufen von reinem Schwarz bis zu reinem Weiss sehen):






